PostHeaderIcon Die Deutschen kaufen trotz Sparpaket Diskussion

In Deutschland sollte sich laut Meinung der Experten schon lange eine Änderung in der Wirtschaft abzeichnen. Seit über das Sparpaket gesprochen wird, geht man eigentlich davon aus, dass die Sparmaßnahmen auch in der Bevölkerung vermehrt zu beobachten sein müssten – immerhin ist der Deutsche ja dafür bekannt, für schlechte Zeiten vorzusorgen. Die Zahlen beweisen andere Fakten: Die Bürger hören und lesen über das Sparpaket, kaufen aber dennoch ein.

Da mischen sich wohl einige Fakten zusammen. Zum einen verbreitet sich eine Meinung, die nicht unbedingt positiv zu sehen ist. „Ich kann ja ruhig kaufen, denn bald werde ich mir ohnehin nichts mehr leisten können.“ Diese gewisse Resignation ist angesichts des 80 Milliarden Sparpakets sicher zu verstehen.

In manchen Familien ist einfach im Moment auch die Notwendigkeit vorhanden, sich mit gewissen Sachen neu einzudecken. Das sind jene, die die Wirtschaftskrise gut und ohne Kurzarbeit oder Jobverlust überstanden haben, jene, die fleißig sparen, weil sie sich etwas kaufen wollten und mussten und dies eben jetzt tun können. Diese Menschen geben auch Geld für Urlaub, neue Autos und andere Dinge aus, die man sich ansonsten in eher schlechten Zeiten nicht kaufen würde.

Die letzte Gruppe, die die Konjunktur nicht einbrechen lässt, sind die Menschen, die nach einer Arbeitslosigkeit und schlechten Zeiten nun angesichts wachsender Wirtschaft wieder einen Job gefunden haben und sich die Dinge leisten, auf die sich lange verzichtet haben. Einmal wieder neue Kleidung, Kosmetik, das Fahrrad für die Kinder und vieles mehr kann von einem Gehalt wieder gekauft werden, vom Arbeitslosengeld war das nicht möglich. So gleicht sich das mit denen, die wirklich schon anfangen, zu sparen, wieder aus und die Zahlen sind nicht so schlecht, wie prognostiziert.

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