Archiv für Mai 2010
Staatliche Förderungen für Großfamilien
Der deutsche Staat hat es sich auf die Fahne geschrieben, Familien mit Kindern zu unterstützen. Da gibt es schon einmal staatliche Förderungen für die Eltern mehrerer Kinder, die anderen Menschen im Land, die nur ein oder zwei Sprösslinge haben, nicht zugänglich sind. Vor allem in der Absicht, die Kinder zu einer bestmöglichen Bildung zu bringen, werden die Eltern auf jeden Fall unterstützt.
Staatliche Zuschüsse gibt es zum Beispiel dann, wenn man die Kinder von weit außerhalb zu einer Bushaltestelle oder gar bis zur Schule bringen muss. Egal, mit welchem Fahrzeug das Kind gefahren werden muss, kann man die Rückerstattung der angefallenen Kosten beantragen. Dabei gibt es natürlich Vorgaben über eine gewisse zumutbare Eigenleistung. Man kann nicht selbst beschließen, das Kind gegen Entgelt einfach selbst zur Schule zu bringen, wenn ohnehin eine Busverbindung eingerichtet ist, die ja schließlich im Rahmen der Schulwegefreiheit auch bezahlt werden muss. Eltern, die außerhalb wohnen, können aber zumindest bei einer Entfernung von mehr als drei Kilometern die Kosten dafür, das Kind zur nächsten Haltestelle zu bringen, die Kosten erstattet bekommen. Die Abrechnung erfolgt bei genehmigter Zahlung einmal im Jahr, am Schuljahresende. Die Schule muss die Anwesenheitstage des Schülers bestätigen, danach wird der Antrag bearbeitet und die oft nicht unerhebliche Summe an die Eltern überwiesen.
Auch in der Schulmittelfreiheit gelten für die Eltern mehrerer Kinder oft andere Bedingungen. Selbst beim Bafög und in der Unterstützung bei der Ausbildung hat man in bestimmten Fällen die Möglichkeit auf staatliche Förderungen. Dass für jedes Kind ein gewisses Kindergeld bezahlt wird, ist schon lange Usus. Aber das Geld reicht auf keinen Fall aus, um ein Kind zu erziehen. Da jedes Land Kinder braucht, die später einmal die Alten versorgen, stellen die Kinder und somit auch die Staatsgelder eine Investition in die Zukunft einer Nation dar.
Firmenkredite sorgen für das Überleben
Firmen müssen Umsatz machen und schwarze Zahlen schreiben, um im Geschäft bleiben zu können. Dies ist aber nicht immer möglich, denn es kommen in der heutigen Zeit auch immer wieder wirtschaftlich schlechte Zeiten, die ein Unternehmer auch absichern muss. Mit einem Firmenkredit ist dies möglich. Jeder Unternehmer kann mit einem Kredit über einen gewissen Zeitraum ein Unternehmen vor dem Untergang retten. Auf Dauer ist dies zwar nicht möglich, dennoch könnte es für eine schwere Zeit reichen. So ein Firmenkredit ist aber nicht immer so einfach zu bekommen. Manche Banken möchten hierfür sehr hohe Sicherheiten, vor allem, wenn die Firma schon rote Zahlen schreibt.
Es gibt immer wieder Situationen, in denen eine Bank den Kredit nicht bewilligt und die Firma Insolvenz anmelden muss. Dies ist natürlich sehr schlimm für ein Unternehmen, dennoch vielleicht manchmal sogar besser, denn man macht keine zusätzlichen Schulden. Firmenkredite werden aber nicht grundsätzlich hart geprüft. Sie werden oftmals auch sehr bereitwillig herausgegeben, wenn es sich um eine Neugründung oder einen Jungunternehmer handelt. Diese brauchen besondere Unterstützung und diese bekommen sie nicht nur vom Staat, sondern auch von der Bank.
Ein Firmenkredit ist meist anders aufgebaut, als ein privater Kredit. Es werden andere Sicherheiten verlangt und auch die Haftung ist anders. Je nach Unternehmensform muss die Firma und nicht die Person dahinter haften. Ein Firmenkredit kann dafür sorgen, dass man das Unternehmen durch eine Wirtschaftskrise ziehen kann. Geht es danach wieder bergauf, so hat sich der Kredit gelohnt und man hat die richtige Entscheidung getroffen. Sollte dies nicht der Fall sein, so muss man sich nach dieser Krise überlegen, ob es noch Sinn macht das Unternehmen weiter zu führen.
Umsatzminus bei Sixt
Sixt ist eine Autovermietung, die sicherlich sehr vielen Menschen ein Begriff ist und einige davon haben auch bestimmt schon einmal einen Wagen von dieser Firma gemietet. Derzeit aber ist es so, dass Sixt die neuen Zahlen vorgestellt hat und man sehen konnte, dass auch dieser Konzern ein Umsatzminus in Kauf nehmen muss. Sie haben zwar die Kosten genau im Blick und es ist auch klar, wie viel Einnahmen nötig sind, um im Geschäft zu bleiben, dennoch müssen auch sie mit der derzeitigen Lage kämpfen und können das Ergebnis von 2008 nicht halten.
Dies ist jedoch noch kein Grund, um sich darüber jetzt ernsthaft Gedanken machen zu müssen. Es gibt sicherlich noch einiges an dem Unternehmen zu ändern, um die Zahlen wieder etwas positiver darstellen zu können. Jedoch muss man jetzt schon sehen, dass auch hier eine Preiserhöhung nötig war, um die Zahlen etwas ins Plus drücken zu können. Sixt ist jedoch zuversichtlich und sieht dies noch nicht als ein großes Problem an, denn es ist ja nicht so, dass man unbedingt sehr schlechte Zahlen schreibt. Diese sind nur lediglich schlechter als im Jahr 2008.
Der Umsatz ist dennoch beachtlich und man kann nur weiterhin beobachten, wie es sich entwickelt und ob noch sehr viele Menschen ein Auto mieten möchten und auch können. Dies hängt auch davon ab, wie sich die gesamte wirtschaftliche Lage in Deutschland entwickelt. Die Aschewolke hingegen hat Sixt einen sehr großen Vorteil verschafft. Viele Menschen konnten sich nicht mit dem Flugzeug fortbewegen und haben deshalb das Auto genutzt. So konnte Sixt sehr viele Vermietungen machen und den Umsatz steigern.
Schuldenkrise beeinträchtigt die europäische Wirtschaft
Die Wirtschaftskrise hat nicht nur Europa, sondern die ganze Welt in Atem gehalten. Nun waren erste deutliche Anzeichen dafür zu erkennen, dass sich die Wirtschaft wieder erholt. Die Baubranche konnte nach dem Winter, der viel zu lange gedauert hat, endlich Gas geben. Von Traditionsunternehmen, wie BMW hörte man Fakten: Volle Auftragsbücher, die dem Unternehmen wieder Rückenwind in dem Bestreben, volle Fahrt aufzunehmen, verliehen. Das bedeutete auch für Zulieferer, Stahlproduktion, Speditionen und andere Bereiche ein deutliches Plus im Umsatz. Die Prognosen wurden immer besser, die Anleger an den Börsen freuten sich.
Das erste zarte Pflänzchen Zuversicht, das da am keimen war, wurde fleißig genährt und gegossen. Doch dann der erste Hagelschauer: Die Nachrichten aus Griechenland donnerte über das Land. Schulden bis zum Abwinken, teure Staatsanleihen, die Kredite vom IWF und aus den Eurostaaten. Dennoch immer wieder laute Stimmen, die auch bei Milliardenkrediten keinen Ausweg sehen, wie das Land gerettet werden kann. Auflösung der Währungsunion? Das stand schon zur Debatte, bevor bekannt wurde, dass auch Irland, Spanien, Portugal und Island nicht viel besser dastehen. Sind das die nächsten Kandidaten für europäische Hilfsmaßnahmen? Woher soll man das ganze Geld noch nehmen?
Dass die Wirtschaft auf solche Botschaften empfindlich reagiert, kann man sich vorstellen. Schnell ist die vorübergehende gute Stimmung wieder skeptisch und abwartend. Immer wieder betont die Politik, die Hilfe muss sein. Auf der anderen Seite erklingen dann Stimmen, die plötzlich in Deutschland 25 Prozent Mehrwertsteuer fordern, statt der Senkungen, die längst beschlossene Sache sein sollten. Wohin wird diese Sturmflut Europa treiben? So ganz genau kann man das wohl im Moment nicht sagen.
Schuldenkrise schlägt Wellen bis an die Asien Börse
Die Börsen in Asien konnten vor dem Wochenende nicht viel Gutes berichten. Die allgemeine Stimmung ist angespannt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die europäischen Staaten haben ein Problem. Die verschuldeten Länder, allen voran Griechenland, bringen die Währungsunion in Gefahr. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Lage wieder in den Griff zu bekommen. Dennoch ist weltweite Skepsis die Folge, die sich auch an den internationalen Börsen zeigt. Experten sehen Schwierigkeiten, bei dem Vorhaben, durch Kredite die Lage wieder in Ordnung zu bringen. Die Folge: Der Euro ist schwach.
An Tokios Börse merkt man die steife Brise, die Europa um die Nase weht, sehr deutlich. Hinzu kommen hier die Zahlen, die Sony veröffentlicht hat: Ein schon beinahe trauriger Ausblick im Vergleich zu den Prognosen der Börsenspezialisten wurde hier bekannt gegeben. Die Aktien von Sony wurden um fast 7 Prozent billiger – ein Verkaufsrun setzte ein. Auch der Konzern Canon, weltweiter Markführer im Bereich Digicams, blieb nicht verschont: Hier musste ein Minus von 2,3 Prozent in Kauf genommen werden.
Auch von der Wall Street kam nicht nur Positives, was die asiatischen Märkte zum Teil einige Prozentpunkte schlechter abschließen ließ. Der Nikkei fiel um 1,5 Prozent, unter anderem begründet durch Gewinnmitnahmen. Auch in Shanghai und Hongkong wurden Verluste verbucht. Gleichbleibend oder wenig steigend schloss man in Taiwan, Südkorea und Singapur ab. Es herrscht immer noch Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung nach der Krise. Hinzu kommen marode Daten im Bereich der Konjunktur und deutliche Unterschiede zwischen Fakten und Prognosen, die nicht nur Sony betreffen. So gab der Dow-Jones um 1,1 Prozent nach, der Nasdaq um 1,3.