Archiv für die Kategorie „Finanznachrichten“

PostHeaderIcon 7,50 Euro garantiert bei KiK

KiK ist bekannt als Kleidungsdiscounter, bei dem sich auch eine Hartz IV Familie mit neuen Kleidungsstücken und allerlei Accessoires eindecken kann. Trotz des Engagements der Werbe Ikone Verona Pooth, die sicher das Budget belastet, hat sich das Unternehmen nun durchgerungen, auch seine Mitarbeiter fair zu bezahlen. Grund dafür ist aber wohl nicht plötzliche Großzügigkeit, sondern die heftige Kritik, die es an der Lohnpolitik des Unternehmens gegeben hatte. Auch das Arbeitsklima in der Firma sei nicht zum Besten gewesen, so lauteten zumindest immer wieder Pressemitteilungen.

Das alles soll sich nun ändern. Die Mitarbeiter werden sich freuen, von dem neuen garantierten Mindestlohn von 7,50 Euro in der Stunde zu hören. Betroffen von dieser ab Oktober gültigen Lohnerhöhung sind vor allem Geringverdiener, die bislang weitaus weniger pro Stunde erhalten hatten. Besonders in den Filialen, die nicht in Großstädten eröffnet wurden, waren die Löhne für das Personal, von Fest-Angestellter bis Aushilfskraft bisher eher Dumpinglöhne. In den Ballungsgebieten habe man sich laut einer Sprecherin von KiK ohnehin schon an die anderen Löhne angepasst. Die schlimmen Arbeitsbedingungen hatte es aber nicht nur in den Filialen in Deutschland gegeben, wie eine ARD Reportage zeigte. Auch die Näherinnen in den armen Ländern auf der Welt mussten unmenschliches für einen Lohn leisten, der kaum der Rede wert war und nicht zum Leben reichte.

So erfreulich die Nachricht auch ist: Billig ist bei KiK nach wie vor oberstes Prinzip: Die neuen Mindestlöhne sind die in Deutschland niedrigste und unterste Tarifgruppe, die es im Einzelhandel gibt. Ein Etappensieg, der aber für alle Angestellten bei KiK noch lange keinen Wohlstand auslösen dürfte.

PostHeaderIcon Umsatzminus bei Sixt

Sixt ist eine Autovermietung, die sicherlich sehr vielen Menschen ein Begriff ist und einige davon haben auch bestimmt schon einmal einen Wagen von dieser Firma gemietet. Derzeit aber ist es so, dass Sixt die neuen Zahlen vorgestellt hat und man sehen konnte, dass auch dieser Konzern ein Umsatzminus in Kauf nehmen muss. Sie haben zwar die Kosten genau im Blick und es ist auch klar, wie viel Einnahmen nötig sind, um im Geschäft zu bleiben, dennoch müssen auch sie mit der derzeitigen Lage kämpfen und können das Ergebnis von 2008 nicht halten.

Dies ist jedoch noch kein Grund, um sich darüber jetzt ernsthaft Gedanken machen zu müssen. Es gibt sicherlich noch einiges an dem Unternehmen zu ändern, um die Zahlen wieder etwas positiver darstellen zu können. Jedoch muss man jetzt schon sehen, dass auch hier eine Preiserhöhung nötig war, um die Zahlen etwas ins Plus drücken zu können. Sixt ist jedoch zuversichtlich und sieht dies noch nicht als ein großes Problem an, denn es ist ja nicht so, dass man unbedingt sehr schlechte Zahlen schreibt. Diese sind nur lediglich schlechter als im Jahr 2008.

Der Umsatz ist dennoch beachtlich und man kann nur weiterhin beobachten, wie es sich entwickelt und ob noch sehr viele Menschen ein Auto mieten möchten und auch können. Dies hängt auch davon ab, wie sich die gesamte wirtschaftliche Lage in Deutschland entwickelt. Die Aschewolke hingegen hat Sixt einen sehr großen Vorteil verschafft. Viele Menschen konnten sich nicht mit dem Flugzeug fortbewegen und haben deshalb das Auto genutzt. So konnte Sixt sehr viele Vermietungen machen und den Umsatz steigern.

PostHeaderIcon Finanznachrichten, das Wechselbad der Gefühle

Private und geschäftliche Anleger und alle, die mit den Finanzen aus aller Welt zu tun haben, erleben immer wieder ein Wechselbad der Gefühle, wenn es um die täglichen Finanznachrichten geht. Wer sein Geld in Aktien angelegt hat, wird sicher jeden Tag gespannt auf Neues von den Börsen auf der ganzen Welt warten. Die Informationen sind nicht immer positiv zu bewerten. Man bekommt durchaus manchmal Magenschmerzen. Ein solches Wechselbad der Gefühle ist normal; man muss nur auf die jeweiligen News reagieren.

Es gibt die sicheren und die riskanten Geschäfte an der Börse. Wie schnell sich eine Lage verändern kann, zeigt die Geschichte der nun schon lange andauernden Wirtschafts- und Finanzkrise, die nicht nur Wellen schlug, sondern wahre Tsunamis auslöste. Mancher war sicher froh darüber, in Anlageimmobilien investiert zu haben, statt an der Börse zu spekulieren, angesichts der wirklich schlechten Nachrichten, die nach und nach, dennoch aber mit voller Wucht eintrafen.

Seit einigen Wochen ist nun Entspannung angesagt. Die Nachrichten werden besser. Die Konjunktur beginnt langsam wieder, in Gang zu kommen. Positive Wirtschaftsberichte großer Konzerne und ganzer Länder, vor allem den USA, sorgten für wesentlich bessere Stimmung, nicht nur in Frankfurt, sondern an allen Börsen von der Wallstreet bis nach Tokio. Nun aber, da die Schuldenkrise immer mehr zum weltweiten Zündstoff wird, kommen auch schon wieder schlechte News auf die Anleger zu. Der Euro steht in keinem guten Licht, auch ein weiterer Abfall kann nicht ausgeschlossen werden. Positives hört man dagegen von den Goldpreisen. Es wird spannend bleiben, solange man auch nur eine Aktie besitzt.