Archiv für die Kategorie „Staatliche Förderung“
Staatliche Förderung für Auszubildende
Wird eine staatliche Förderung beansprucht, kommt dies meistens zur Anwendung, weil eine gewisse soziale Gerechtigkeit hergestellt werden soll. In der Bundesrepublik Deutschland ist es ein wichtiges prinzip, die Bildung im eigenen Land auf einem möglichst hohen Standard zu halten. Das bedeutet dann unter anderem auch, dass es keinen Unterschied machen darf, welche Möglichkeiten von zu Hause aus für die Jugendlichen bestehen. Zwischen einem reichen und einem armen Elternhaus klaffen zwar viele Differenzen für die Kinder, die dort aufwachsen. Dennoch soll es auch den ärmsten möglich gemacht werden, einen soliden Bildungsweg zu gehen und sich berufliche Möglichkeiten heraus zu arbeiten.
Viele Jugendliche brauchen Hilfe und Unterstützung bei Beginn der Ausbildung oder des Studiums. Viele Eltern haben nicht genug Geld, um für die Kinder eine eigene Wohnung am Ausbildungsort oder die Studiengebühren bezahlen zu können und brauchen deshalb Hilfe von Seiten des Staates. Ohne dieses Geld könnten viele Jugendliche nicht den Beruf erlernen, den sie gerne ausüben möchten. Außerdem erleichtert diese Unterstützung die Geldbörse der Eltern ungemein. Sind die Eltern doch sehr gute Verdiener, müssen sie ihr Kind selbst unterstützen und fördern. Aber auch Großfamilien mit mehr als 2 Kindern werden besonders gefördert. Ihnen wird zum Beispiel auch ein Bus zur Schule bezahlt, sofern sie sehr weit außerhalb wohnen.
Mit dem Geld, das die Jugendlichen vom Staat erhalten, können sie natürlich nicht in Saus und Braus leben. Das Geld ist ausschließlich für die wichtigen Dinge im Leben gedacht, wie zum Beispiel Lebensmittel oder eine Unterkunft, etwa eine Wohnung oder ein Zimmer in einer WG zur Miete. Wenn man zu viel Party macht mit diesem Geld, dann wird auch am Ende des Monats nicht genug übrig bleiben, um vielleicht noch ein paar Lebensmittel zu kaufen. Außerdem sollte man gut aufpassen, dass das Geld gut eingeteilt wird, denn es können auch einmal Kosten vorkommen die die übliche Rechnung durcheinander bringen könnten. Auch, wenn man ein wenig auf die hohe Kante legt, kann man dann mit solchen Situationen besser umgehen. Wenn dann kein Zwischenfall passiert, dann kann man ja vielleicht einmal wieder Shoppen gehen oder sich mit Freunden einmal wieder einen Abend beim Italiener gönnen. Lehrjahre sind bekanntlich keine Herrenjahre und deswegen sollte man sich in Sachen Geld ausgeben ein wenig zurückhalten – vor allem, wenn es nicht dazu dient, sich zu ernähren oder zu wohnen. Von einer Ausbildungsbeihilfe etwas zu sparen, ist allerdings allein aufgrund des Bemessungsrahmens eher schwer.
Weniger staatliche Förderung für Photovoltaik
Wer immer es einrichten konnte, hat sich in den letzten Jahren für eine Photovoltaik Anlage auf dem eigenen Dach entschieden. Damit nahm man staatliche Förderung in Anspruch und bekam sogar noch günstige Konditionen für einen Kredit, falls man einen aufnehmen musste, um die Finanzierung der Energiequelle auf dem eigenen Dach zu ermöglichen. Mit den Solarzellen auf dem Dach wurde man von den sehr teuren Stromanbietern unabhängig und tat somit zugleich etwas für den eigenen Geldbeutel und die Natur.
Die Höhe der staatlichen Förderung, die man hier einsacken konnte, hat sich durch einen Beschluss von Bundestag und Bundesrat sehr drastisch reduziert. Um immerhin 13 Prozent wurden die Fördermittel gestrichen und zwar zum 1.7.2010. Nochmals um drei Prozent sinken die Beigaben vom Staat ab Oktober diesen Jahres. Da die Streichungen schon erwartet wurden, konnten sich die Anbieter kaum vor Aufträgen retten; beinahe rund um die Uhr wurden die Anlagen installiert. Für die, die es nicht mehr geschafft haben, vor der Kürzung aktiv zu werden, bleibt aber ein Trost.
Es bleibt auch nach Oktober eine staatliche Förderung, die immerhin noch 84 Prozent der einstigen Höhe beträgt. Zudem fallen die Preise für die Anschaffung der Solarzellen, was eventuell bald ausreichen dürfte, um die wegfallenden Fördermittel auszugleichen. Etwas Geduld muss man bis dahin natürlich noch haben, aber auch dann bleiben die Photovoltaik Anlagen eine lohnende Investition in die eigene Zukunft. Mit selbst produziertem Strom ist man keiner Preiserhöhung mehr unterlegen, muss sich also nicht auf stets steigende Ausgaben gefasst machen. Auch angesichts weniger Förderung vom Staat bleiben die Solarzellen also interessant, wenn auch nicht mehr in dem Maße, wie bisher. Der Run auf die Module wird aber bis Oktober definitiv anhalten.
Staatliche Förderungen für Großfamilien
Der deutsche Staat hat es sich auf die Fahne geschrieben, Familien mit Kindern zu unterstützen. Da gibt es schon einmal staatliche Förderungen für die Eltern mehrerer Kinder, die anderen Menschen im Land, die nur ein oder zwei Sprösslinge haben, nicht zugänglich sind. Vor allem in der Absicht, die Kinder zu einer bestmöglichen Bildung zu bringen, werden die Eltern auf jeden Fall unterstützt.
Staatliche Zuschüsse gibt es zum Beispiel dann, wenn man die Kinder von weit außerhalb zu einer Bushaltestelle oder gar bis zur Schule bringen muss. Egal, mit welchem Fahrzeug das Kind gefahren werden muss, kann man die Rückerstattung der angefallenen Kosten beantragen. Dabei gibt es natürlich Vorgaben über eine gewisse zumutbare Eigenleistung. Man kann nicht selbst beschließen, das Kind gegen Entgelt einfach selbst zur Schule zu bringen, wenn ohnehin eine Busverbindung eingerichtet ist, die ja schließlich im Rahmen der Schulwegefreiheit auch bezahlt werden muss. Eltern, die außerhalb wohnen, können aber zumindest bei einer Entfernung von mehr als drei Kilometern die Kosten dafür, das Kind zur nächsten Haltestelle zu bringen, die Kosten erstattet bekommen. Die Abrechnung erfolgt bei genehmigter Zahlung einmal im Jahr, am Schuljahresende. Die Schule muss die Anwesenheitstage des Schülers bestätigen, danach wird der Antrag bearbeitet und die oft nicht unerhebliche Summe an die Eltern überwiesen.
Auch in der Schulmittelfreiheit gelten für die Eltern mehrerer Kinder oft andere Bedingungen. Selbst beim Bafög und in der Unterstützung bei der Ausbildung hat man in bestimmten Fällen die Möglichkeit auf staatliche Förderungen. Dass für jedes Kind ein gewisses Kindergeld bezahlt wird, ist schon lange Usus. Aber das Geld reicht auf keinen Fall aus, um ein Kind zu erziehen. Da jedes Land Kinder braucht, die später einmal die Alten versorgen, stellen die Kinder und somit auch die Staatsgelder eine Investition in die Zukunft einer Nation dar.
Staatliche Förderung für Elektroautos
Wenn das kein Ansporn ist: Andreas Jung ist Beauftragter für elektrische Mobilität bei der CDU/CSU Fraktion. Er beantwortete in einem Interview mit der Fachzeitschrift Auto Bild einige Fragen zum Thema Elektroauto, unter anderem, dass es eine staatliche Förderung auf die Fahrzeuge, die mit Strom betrieben werden, geben soll.
Es war die Rede davon, dass die Steuerbefreiung unbegrenzt gelten könnte, was natürlich eine gewisse Ersparnis für die Nutzer der Fahrzeuge bedeuten würde. Firmeninhaber, die für die Angestellten mit Elektroauto Ladestellen anbieten, sollen dies mit Sonderabschreibungen „entlohnt“ bekommen. Solche Ladestellen wären wichtig, denn es macht die kurze Reichweite der Fahrzeuge zu einem nicht mehr allzu wichtigen Thema. Für Angestellte mit weiter Entfernung zum Arbeitsplatz kommt ein Elektroauto bisher nicht in Frage, weil Hin- und Rückweg eventuell mit einer Aufladung nicht zu bewältigen sind. Gibt es am Arbeitsplatz Ladestellen, wäre dies machbar. Vielleicht wäre dies für viele Menschen ein Anreiz, statt der CO2-produzierenden Kraftstoffmotoren ein Elektromobil anzuschaffen.
Der Staat soll natürlich als gutes Vorbild vorangehen, meinte Jung weiterhin. So könnte die Fahrzeugflotte des Bundestages ebenfalls auf Strom umgestellt werden. In Frankreich wurden von der Regierung 50.000 Elektroautos bestellt, das ließe sich in Deutschland natürlich auch verwirklichen. Auch die Einsatzfahrzeuge von manchen Bediensteten der Landkreise, siehe Außendienst vom Jugendamt oder Finanzamt, könnten mit der Stromtechnologie fahren. In wie weit das alles zeitlich in die Tat umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Die privaten Autofahrer, die ja doch immer wieder auch längere Strecken zurücklegen müssen, können sich keine Elektroautos anschaffen, solange die Ladezeiten nicht verkürzt und die Reichweiten ausgedehnt werden.