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PostHeaderIcon Das sprichwörtliche Geld in der Matratze

Vor allem alte Menschen haben manchmal ein sehr ungewöhnliches Verhältnis zum lieben Geld. Sie trauen niemandem und schon gar nicht der Bank, auf der sie zwar ein Konto haben, dies aber nur nutzen, um sich Geld zu überweisen. Pünktlich am ersten eines jeden Monats gehen sie, bewaffnet mit einem Stapel Überweisungsformulare auf die Bank zum Schalter. Dort werden alle laufenden Zahlungen getätigt, dass das Gewissen beruhigt ist und man wieder ruhig schlafen kann. Den Rest des Geldes nehmen die Senioren sehr gerne mit nach Hause. Sie haben keine Vorstellung davon, was Online Banking ist, denn Computer und Internet sind Bücher mit sieben Siegeln – hier ist jede Art von Überzeugungsarbeit umsonst. Auch Automatenkarten oder gar Kreditkarten sind Teufelswerk und kommen nicht in das eigene Portemonnaie.

Nun könnte man glauben, dass diese Menschen wenigstens verantwortungsbewusst mit der oft nicht kleinen Summe umgehen, die sie zu Hause liegen haben. Einen Safe oder Tresor sucht man in den Wohnungen dennoch umsonst. Das Geld liegt in einer Schublade, ordentlich nach Scheinen sortiert, in einem Umschlag, oder im Kleiderschrank in einer Jackentasche beziehungsweise in einem Wäschestapel. Auch das sprichwörtliche Geld in der Matratze ist keine Seltenheit und schon gar nicht das Gerücht, für das viele Menschen das halten. Dass das natürlich eine Einladung für Menschen mit bösen Absichten ist, ist logisch. Schon in der Bank beobachten sie die älteren Herrschaften, die einen Batzen Geld ganz offensichtlich mit nach Hause nehmen. Sie vermuten dort natürlich mehr und versuchen nun, mit einem Trick oder ganz offensichtlich mit einem Einbruch an die Ersparnisse zu kommen. Obwohl sehr viel über solche Vorfälle berichtet wird, lassen sich manche Senioren nicht belehren und sind sehr leichtsinnig im Umgang mit ihrem Geld.

PostHeaderIcon Die Erbschaft als unerwarteter Geldsegen

Eine Erbschaft ist immer auch mit einem Todesfall verbunden, der den Erben in der Regel zunächst einmal ziemlich nahe gehen wird. Keiner denkt an das Geld oder an Sachwerte, wenn er gerade einen lieben Menschen verloren hat. Das kommt erst nach einigen Wochen, denn nach dem Stress, den eine Beerdigung mit sich bringt und der ersten Trauer erinnert einen schon der Postbote daran, dass es einige Sachen zu regeln gibt.

Steht dann ein größerer Geldsegen ins Haus, ist das eine an sich recht wohltuende Angelegenheit, das darf man bei all der Trauer und persönlichen Bestürzung nicht leugnen. Man sollte sich aber nicht hinreißen lassen, nun in einen Kaufrausch zu verfallen. Die eine oder andere Idee hat man sicher im Kopf, wie man das Geld am besten anlegt. Das kann ein Kredit sein, den man abbezahlt, um sich nicht mehr mit monatlichen Raten herum ärgern zu müssen, kann aber auch der Kauf des längst fälligen neuen Wagens sein. Überstürztes Handeln ist nicht gut. Das Geld wird nach der Zahlung auf das eigene Konto erst einmal dort gut aufgehoben sein. Mit der Familie zu besprechen, wer welchen Wunsch hat, ist nicht verkehrt. Allerdings sollte auch an längst fällige Renovierungen und die Altersvorsorge gedacht werden, wenn dieses Gespräch geführt wird.

Eine geerbte Immobilie bringt im Gegensatz zu Geld immer einen Gewissenskonflikt mit sich. Nicht jeder braucht das Haus, das er da erbt, wirklich, weil er sich längst schon etwas eigenes aufgebaut hat. Kann man aber das Haus zum Beispiel der Eltern einfach so verkaufen? Erträgt man es, fremde Menschen dort wohnen zu sehen? Es gibt nach einer Erbschaft einige schwere Entscheidungen zu treffen, die wohl durchdacht aber in eine bessere Zukunft führen können.